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IT-Automatisierung:
Deutscher Mittelständler ist Großen
der Branche weit voraus
Frankfurter arago AG entwickelt
umfassendes Automatisierungskonzept und beendet damit Diskussion um
"Stückwerk-Lösungen"
Frankfurt am Main - Wie verschiedene
milliardenschwere Zukäufe in den letzten ein bis zwei Jahren zeigen, haben
offensichtlich ausgerechnet die Softwaregiganten am Markt große Schwierigkeiten,
ganzheitliche Automatisierungsstrategien im Systembetrieb und entsprechende
Tools für ihre Kunden zu entwickeln. In diese Lücke stößt nun ein deutsches
mittelständisches Unternehmen, das sich frühzeitig auf den automatisierten und
ITIL-konformen System- und Applikationsbetrieb spezialisiert hat. Die arago AG
mit Sitz in Frankfurt am Main hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich vorher
definierte Prozesse im IT-Betrieb automatisieren lassen. Damit vollzieht das
Unternehmen auch den nächsten Evolutionsschritt in der IT nach ITIL, mit der
zwar die Arbeitsorganisation und die Kommunikation zwischen den einzelnen
Einheiten restrukturiert werden kann, sich aber an den technischen Abläufen
selbst zunächst nichts ändert.
Entgegen der weit verbreiteten Ansicht, dass Prozesse in der elektronischen
Datenverarbeitung bereits automatisch ablaufen, müssen die meisten von ihnen
tatsächlich immer noch manuell angestoßen oder durchgeführt werden.
Das geht ins
Geld: "Deutsche Unternehmen geben rund siebzig Prozent ihres IT-Budgets dafür
aus, den Systembetrieb überhaupt in Gang zu halten, was hauptsächlich daran
liegt, dass sehr viele Aufgaben wie in frühen Tagen in mühevoller Handarbeit
gelöst werden", verdeutlicht Hans-Christian Boos, Vorstand der arago AG.
Er
vergleicht die momentane Entwicklung der IT mit derjenigen der fertigenden
Industrie im 19. Jahrhundert: Durch ITIL sei in der Informationstechnologie
jetzt die Arbeitsteilung eingeführt, was noch fehle, sei der Schritt zum
Fließband.
Grundlage für die Automatisierung ist laut den Experten von arago die technische
Messung des Ist-Zustands der Infrastruktur.
Anhand der
hierbei festgestellten Parameter lässt sich ein Regelwerk definieren, das genau
festlegt, welche Aktionen unter bestimmten Voraussetzungen automatisch
angestoßen werden sollen.
Geradezu
prädestiniert für die Automatisierung sind wiederkehrende oder sich
überschneidende Prozessabläufe, weil durch deren Vermeidung Zeit- und
Arbeitsaufwand minimiert werden. "Automatisierung und die Wiederverwendung schon
einmal erhobener Daten oder bereits an anderer Stelle etablierter Prozesse
erhöhen die Effizienz im Systembetrieb und stellen die Hauptprobleme bei der
Durchführung von IT-Projekten ab", fasst Hans-Christian Boos zusammen. Zudem
ließe sich durch eine entsprechend vorkonfigurierte Automatisierungs-Engine der
Energieverbrauch der der Hardware drastisch reduzieren. "Das gilt insbesondere
für veraltete Applikationen, die heute auf 95 Prozent aller Komponenten laufen.
Im Rahmen der so genannten Legacy IT lässt sich ein vernünftiger
Energieverbrauch überhaupt nur durch die Etablierung einer automatischen
Steuerung realisieren."
Die arago AG (www.arago.de) mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist mit seinen
Produkten und Dienstleistungen Spezialist für hochkomplexe und verteilte
IT-Architekturen.
Das
Unternehmen verfolgt dabei das Ziel, mit technischen Lösungen IT-gestützte
Geschäftsprozesse effizienter, kostengünstiger und sicherer zu gestalten. Dafür
entwickelt arago seit der Gründung im Jahr 1995 Lösungen und Services für das
Management vielschichtiger Anwendungen in Internet, Intranet und Extranet.
Das
Leistungsspektrum reicht dabei vom automatisierten und ITIL-konformen System-
und Applikationsbetrieb bis hin zur standardisierten Entwicklung
geschäftsrelevanter Webanwendungen und Portale.
Zu den
Kunden zählen insbesondere Banken und Kapitalanlagegesellschaften, aber auch mit
Betrieben aus der Touristik-Branche, dem produzierenden Gewerbe und dem
Einzelhandel arbeitet arago seit langen Jahren erfolgreich zusammen.
(ots/jmo)
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